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    Achtsamkeit entdecken

Achtsamkeit ist keine Zauberei

Doch es wohnt ihr etwas Zauberhaftes inne.

Es gibt viele gute Gründe, sich mit Achtsamkeit zu beschäftigen. Viele Menschen beginnen mit einer Achtsamkeitspraxis, weil sie ihren Alltag entschleunigen möchten, aus dem Hamsterrad aussteigen und wieder zu sich selbst finden wollen. Achtsamkeit verwandelt uns. Leise, fast unmerklich, vorsichtig; in einem Tempo, das niemand vorgibt, sondern das unserem eigenen Lebensfluss entspricht.

Achtsamkeit übt eine einzigartige Anziehungskraft aus. Sie verspricht uns etwas, wonach wir uns alle sehnen: innere Ausgeglichenheit, die sich friedvoll anfühlt.
Wir erreichen durch eine achtsame innere Haltung größere Präsenz. Im privaten Kontext, im beruflichen Umfeld, bei alltäglichen Aufgaben und im Umgang mit anderen Menschen – gerade auch in besonders stressvollen Situationen. Wir arbeiten konzentrierter, sind leistungsfähiger, selbstbewusster und gleichzeitig verständnisvoller und deutlich entspannter.

Achtsamkeits-Workshop

Gönne dir diese Auszeit vom Alltag! Atme einen Tag lang einfach durch, entspanne und begegne achtsam dem Augenblick, den Menschen und dem Neuen an diesem Achtsamkeitstag.

Achtsamkeit im Alltag entdecken

Mit allen Sinnen die Welt wahrnehmen. Sinn finden.

Achtsamkeit zu üben bedeutet, bewusst auf das zu achten, was man gerade wahrnimmt – denkt, spürt, berührt, fühlt.

Das heißt, wenn wir Achtsamkeit üben, nehmen wir z.B. unseren Atem, Gedanken, oder ein Körpergefühl wahr. Von Augenblick zu Augenblick machen wir uns bewusst, wohin unsere Achtsamkeit schweift, und bringen sie immer wieder sanft zurück in den Moment und zu dem, was jetzt ist.

Die Fähigkeit, bewusst und aufmerksam das zu betrachten, was jetzt gerade in diesem Augenblick in uns vorgeht, ist in Beratung und Coaching von unschätzbarem Wert.

Denn hier dreht sich alles um Wahrnehmung: um Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, um Wahrnehmung von Erwartungen und Bedürfnissen, um Wahrnehmen von Gedanken und Glaubenssätzen, von Gefühlen und Träumen. Ist uns das bewusst, was wir wahrnehmen, dann können wir damit arbeiten. Das heißt, wir können herausfinden, woher das kommt und ob es uns guttut oder nicht; wir können beginnen, etwas zu verändern.

Es macht deshalb viel Sinn, Achtsamkeit in sein Leben zu integrieren und sich seiner selbst bewusster zu werden, spontaner nach seinen wirklichen Bedürfnissen zu handeln, und lebendiger seinen eigenen Weg zu gehen.

Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag
„Universalgenie der Persönlichkeitsentwicklung: Achtsamkeit“

Erschließe dir den gegenwärtigen Moment

Achtsamkeit ist Meditation. Sie ist Hingabe an den Augenblick. Sie kann sich in einem offenen Gewahrsein ausdrücken oder in der Konzentration auf etwas Bestimmtes.

Wenn wir etwas achtsam tun, verbinden wir uns mit allem, was uns in diesem Moment an Wahrnehmung möglich ist. Dazu gehört alles, was wir mit unseren Sinnen erfassen; alles, was innerlich dadurch infolge ausgelöst wird; alles, was um uns herum geschieht und alles, was wir darüber denken, annehmen, wissen – wir erfassen den Moment ganzheitlich und nehmen ihn an. Wir versuchen, nicht zu bewerten oder zu urteilen, sondern im gegenwärtigen Moment zu sein und ihn wohlwollend anzunehmen. So einfach und doch so schwer ist es.

Besonders in der Gesundheitsvorsorge, der Schmerztherapie und der Psychotherapie hat Achtsamkeit inzwischen einen festen Platz. Und das zu Recht, wie zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen. Das Reizvolle jedoch ist auch, so finde ich, dass die Übung von Achtsamkeit für jeden ganz normalen und gesunden Menschen enorme Vorteile mit sich bringt.

Einer davon ist ganz sicher, dass sie uns innerhalb kürzester Zeit Stress wegnimmt, Gedanken und Gefühle klärt, und uns Gelassenheit vermitteln kann, wie ich dies von noch keiner anderen Methode je kennengelernt habe.

Achtsamkeit üben

Nicht urteilen – ein hoher Anspruch

Sie fragen sich vielleicht: Nicht urteilen – geht das überhaupt?
Ist das nicht ein viel zu hoher Anspruch?

Ja, das mag sein, es ist ein ideelles Ziel. Unser Gehirn reagiert automatisch, sobald wir etwas erleben. Es wägt Gefahren ab und prüft, ob es Stresshormone ausschütten muss oder sich entspannen kann. Deshalb ist die Übung der Achtsamkeit eine besondere Situation. Wir entspannen uns und betrachten wohlwollend und annehmend was ist. Von einer Position des inneren Beobachters aus nehmen wir wahr, was geschieht und lassen es geschehen.

Wir betrachten wohlwollend was ist und akzeptieren es für den gegenwärtigen Moment.

Jeder Mensch empfindet anders und interpretiert Erlebnisse auf unverwechselbare, einmalige Art und Weise. Achtsamkeit am eigenen Körper zu erfahren, ist deshalb die einzig wirklich verständliche Erklärung. Welche Veränderungen der Prozess langfristig mit sich bringen kann, lässt sich anfangs nur erahnen. Doch genau diese innere Haltung des Nicht-Bewertens und der Offenheit für die Erfahrung des Augenblicks ist bedeutend, denn wir übernehmen damit Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln.