Kaum zu glauben, dass manche Leute ihr Glück nicht zulassen können, oder? Wie könnte man Glück nicht annehmen, das einem begegnet?

Aber so ungewöhnlich ist das gar nicht, dass Menschen Freude, Glück oder Reichtum nicht annehmen können. Sie fühlen sich irgendwie schuldig, wenn es ihnen gut geht. Sie haben sich so daran gewöhnt, auf der Schattenseite des Lebens zu stehen, dass sie am Ende glauben, die Sonnenseite stehe ihnen nicht zu. Dort leben andere, aber nicht sie.

Glaubenssätze prägen uns

Sie sitzen tief und bleiben unbewusst. Bis eines Tages die Betreffenden selbst einen Schlussstrich ziehen und zu sich selbst sagen: Jetzt ist Schluss! Ab jetzt erlaube ich mir, glücklich zu sein! Ab jetzt erlaube ich Glück und Reichtum, Liebe und Fülle in meinem Leben.

Mit dem Satz alleine ist es nicht getan, aber solche Sätze sind ein Anfang. Was vorher unbewusst unsere Einstellung geprägt hat, wird mit dem Blick darauf bewusst. Wir können es verändern. Wir erkennen, wie uns diese Denkgewohnheit einschränkt und verhindert, dass wir uns dauerhaft glücklich fühlen. Doch zum Glück lassen sich alte Glaubenssätze auslöschen und durch neue ersetzen, wenn uns erst einmal bewusst ist, was eigentlich in Kopf und Herz passiert.

Vor kurzem hat mir eine Teilnehmerin an dem Experiment mit Affirmationen geschrieben. Sie hat für sich einen neuen Grund-Satz formuliert, der ihr neuer Glaubenssatz werden soll:

„Ich lasse zu, dass mir ab heute Glück aus allen Richtungen zufließt.“

Diese Einstellung öffnet für Glück aller Art, aus allen möglichen Richtungen. Wir können nur das sehen und erkennen, das wir auch in unserem Lebenskonzept zulassen! Ich habe ihr folgendes geantwortet:

„Danke für die Teilnahme am Experiment mit Affirmationen. Eine gute Entscheidung, sich selbst mit Affirmationen positiv autosuggestiv zu unterstützen!

Ihre Affirmation weist darauf hin, dass Sie es sich selbst gelegentlich schwer machen, Ihr Glück zuzulassen. Es könnte auch sein, dass Sie von sich selbst glauben, kein Glückskind zu sein.

Welches „Glück“ ist es denn, das Ihnen zufließen soll?
Haben Sie eine genauere Vorstellung davon?

Wenn Sie Ihre neu gefundene Affirmation sprechen oder denken, dann sollte dieses innere Gefühl von Glück ins Fließen kommen. Entwickeln Sie Ihr persönliches inneres Bild. Sehr unterstützend ist es auch, wenn Sie eine Körperhaltung einnehmen, bei der Sie das Glück schon spüren, das Sie in Ihr Leben hineinlassen. Achten Sie auch auf Ihren Gesichtsausdruck: Wie schauen Sie in die Welt, wenn Sie IHR Glück zulassen?

Probieren Sie aus, wie es sich anfühlt, wenn alle Faktoren zusammenkommen: Worte, Körperhaltung, das Sie durchströmende Gefühl und Ihr Gesichtsausdruck – alles sollte stimmig sein und durch Ihre Affirmation verstärkt werden. Dann haben Sie die richtigen Worte gewählt.

Noch ein Vorschlag:
Vielleicht lassen Sie das „ab heute“ einmal versuchsweise weg, probieren Sie aus, wie sich das anfühlt für Sie. Dieses „ab heute“ könnte Ihren alten Glaubenssatz verstärken und Sie erinnern, dass es früher nicht geklappt hat – und das könnte entmutigend wirken und macht dann weniger Sinn. …“

Leichtigkeit spüren

Für mich ist es wesentlich, die Leichtigkeit zu spüren, die sich mit zufließendem Glück verbindet. Die Affirmation hilft dabei, innerlich vorbereitet zu sein. Wir öffnen uns für das Glück, sind im Vorfeld bereits achtsam, können das Glück deshalb bemerken und ihm mit offenen Armen entgegen gehen. Und langsam lernen wir, es anzunehmen.

Was Glück wirklich ist? Wenn Sie sich auf diese Affirmation einlassen, dann werden Sie Antworten auf diese Frage finden. Eines steht jetzt schon fest: Das Glück ist nur in Ihnen selbst zu entdecken.

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