Ich bin mutig, Affirmation

„Ich habe die Affirmation als einen Bestandteil zur Stärkung meiner selbst gesehen.“ Das sagt eine Teilnehmerin am Experiment mit Affirmationen. Ihre Affirmation heißt:

Ich bin mutig und voller Selbstvertrauen. Mein neuer, sehr gut zu mir passender Job findet mich.

Dieser Satz spricht von Vertrauen, von dem Glauben an sich selbst und von der Zuversicht, dass sich der richtige Job finden wird, wenn alles dafür bereit ist. Sie spricht sich mit diesen Worten selbst Mut zu.

Meine Neugierde war geweckt

Mut und Selbstvertrauen sorgen garantiert für ein selbstbewusstes Auftreten bei der Jobsuche. Das ist doch schon die halbe Miete, so dachte ich.

Nach ungefähr vier Wochen habe ich nachgefragt:

„Hallo liebe C.,
haben sich Mut und Selbstvertrauen ausgezahlt und passt Ihr neuer Job zu Ihnen?
Ich hoffe, dass Sie Ihrem Ziel näher gekommen sind und freue mich über eine Rückmeldung, wie sich die Affirmation auf Sie und Ihr Leben ausgewirkt hat.

Meine Erfahrung ist, dass man sich seiner selbst stärker bewusst wird, während man Affirmationen anwendet. Ich vermute, bei Ihrer Affirmation wird sich zeigen, wie viel Mut und Selbstvertrauen bereits wirksam sind und wie viel Sie noch entwickeln möchten.
Was bedeutet es, dass ein Job zu Ihnen passt? Welche Flexibilität erfahren Sie? Oder erleben Sie sich als eher fixiert auf bestimmte Tätigkeiten?
Spannende Fragen, die unter Umständen mit Hilfe einer Affirmation neue Bedeutung für Sie persönlich bekommen.

Ich freue mich, wenn Sie mir ein klein wenig erzählen wollen, wie es Ihnen mit Ihrer Affirmation geht.

Mit einem positiven Gruß ;-)
Konstanze Quirmbach“

Schreiben vertieft die Intensität des Experimentes

Eine meiner Empfehlungen für neue Teilnehmer am Experiment ist, jeden Tag seine Affirmation(en) aufzuschreiben. Jeder sammelt damit eigene Erfahrungen. Ich empfehle es deshalb, weil das Schreiben die Intensität des Experimentes vertieft und dem ganzen Prozess eine größere Bedeutung gibt – über die man dann ebenfalls schreiben und seine inneren Erlebnisse und Ergebnisse festhalten kann.
Ich persönlich bin ohnehin jemand, der bei dem langsameren Tempo des Schreibens seine Gedanken deutlicher wahrnimmt. Ein Nebeneffekt: Die Geschwindigkeit des Denkens verlangsamt sich.

Die Teilnehmerin C. berichtet in ihrer Antwort über ihre Erfahrungen:

„Liebe Frau Quirmbach,
… ich habe mich über Ihre Nachfrage gefreut! Vorausschicken muss ich, dass es mir leider nicht gelungen ist, täglich die Affirmation aufzuschreiben. Ich habe sie im Alltag, im Geiste häufig wiederholt und u.a. unter meine Wasserflasche eine Notiz mit derselben gelegt.

Wenn ich sie dann aufschrieb, dann sind mir dabei einige Male, nochmal für mich in dem Moment wichtige Gedanken gekommen. Zu Beginn des Experiments war die häufige Wiederholung wie eine Energiespritze für mich. :-) Ich glaube, dann hat die Affirmation mich im Hintergrund begleitet und die Punkte Mut und Selbstvertrauen waren nicht mehr so stark im Vordergrund. Die Wirkung war vermutlich derart vorhanden, dass ich die letzten Wochen in meiner kleinen Arbeitsgruppe, wo es inhaltlich um eine berufliche (Neu-)Orientierung geht, mutiger und mit mehr Selbstvertrauen (und ohne diesen sonst stärker agierenden Kritiker im Kopf: Das geht nicht, dafür bist du nicht gut genug, dir fehlt die Ausbildung dafür …) träumen, entwickeln und arbeiten konnte.

Ich habe die Affirmation als einen Bestandteil zur Stärkung meiner selbst gesehen. Ich nutze sie aktuell neben Aura-Soma, Yoga, Meditation u.a., um mich nach einer sehr fordernden privaten und beruflichen Zeit zu regenerieren und meinen weiteren Weg zu entwickeln und zu finden. Der neue Job ist noch nicht da, aber ich weiß jetzt, was ich will und demnächst beginnt die aktive Phase – vielleicht nochmal mit neuer, veränderter Affirmation …

Über Ihren Newsletter freue ich mich immer sehr. Ihr Buch „Ich bin da“ habe ich selbst und „verliere“:-) mich regelmäßig gerne darin. Den von mir damit Beschenkten, habe ich auch eine große Freunde gemacht – Ihnen sehr herzlichen Dank dafür!“

Danke

Jetzt ist es mir ein Bedürfnis, mich ebenfalls zu bedanken: Der Austausch mit Menschen, die sich zur Teilnahme am Experiment anmelden, oder die mir Rückmeldungen zu meinem Buch geben und mit meinen Affirmationen arbeiten, ist eine Bereicherung für mich. Die Vielfalt der Erfahrungen ist lehrreich, denn jeder findet ganz eigene Wege. Worauf es ankommt, ist sich positiv und annehmend sich selbst zuzuwenden, seine Schwächen zu akzeptieren und seine Stärken zuzulassen und sich in jeder Hinsicht selbst zu unterstützen.

 

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