Aber nur im Fußball, nicht im „Sorgen-Machen“ – Denn da ist Deutschland bereits Europameister, so eine Spiegel-Meldung vom 7. Juni 2010. Wir sind demnach auf dem besten Weg zur Weltmeisterschaft in dieser Disziplin. Eine allgemeine schwarz-malerische Stimmung in der Öffentlichkeit verstärkt auch persönliche Ängste. Offenbar ist die Presse in Deutschland sehr gut darin, statt Optimismus zu säen in das Horn des Pessimismus zu blasen, und trifft auf bereite, offene Ohren.

Cemal Osmanovic kommentiert die Spiegel-Meldung auf seine ihm eigene erfrischende Art:

Das Ziel des Monats lautet: Weltmeister werden!
Laut Spiegel-Meldung vom 07. Juni 2010 ist Deutschland immerhin bereits Europameister – nur leider im „Sorgen machen“. In keinem anderen Land Europas ist das so ausgeprägt wie in diesem unserem Lande. Nummer 1 ist dabei die Sorge, den Job zu verlieren, gefolgt von Gedanken zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und (hoch wie nie): 21% sind beunruhigt in Bezug auf die gesundheitliche Versorgung bei Krankheit.
Hmmm – wie gehen wir damit um?
Was ist real, was ist unnötig? Laut Dale Carnegie sind 80% der Sorgen, die sich ein Mensch macht, unnötig. Vieles tritt nie ein. Manches tritt ein und war dann doch nicht so schlimm usw. Ich glaube das sogar, denn die vielen kleinen negativen Möglichkeiten, die uns in den Kopf schießen, nehmen wir nur dann wahr, wenn sie immer wieder kommen, wenn sie dominant werden. Dinge, die positiv laufen, werden uns nicht bewusst, denn „es passt ja!“ – es gibt keinen Denkbedarf. Andererseits ist Augen zumachen und Verdrängen noch nie die richtige Strategie gewesen. Die Erfahrung lehrt, dass Verdrängung zu latenter – teilweise gar nicht mehr bestimmbarer – Angst führt.
Erneut also die Frage: Wie gehen wir damit um?
Ich für mich habe entschieden, dass ich die Dinge, die mir bewusst werden und die meine Existenz bedrohen, absichere. Für alle anderen Dinge halte ich es tendenziell lieber gemäß dem Zitat von Laotse: „Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für Deine Sorgen – und nutze diese Zeit für ein entspannendes Nickerchen!“

Der Beitrag ist übernommen aus dem smile2-Newsletter vom 21.Juni 2010. Ich bedanke mich bei Herrn Osmanovic für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Beitrages in diesem Blog. Auf seinem Portal „smile2“ bietet er Webinare und Smeetings prominenter und kompetenter Fachleute an.
Was? Was ist das denn schon wieder, fragen Sie? Checken Sie es aus: www.smile2.de. Das könnte Ihnen nicht nur gefallen, sondern Sie könnten auch eine Quelle persönlicher Fortbildung entdecken, die zu Ihnen nach Hause kommt.

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