selbsteinschätzung

Selbsteinschätzung fällt vielen Menschen nicht ganz leicht. Auf die Frage, wie, wer oder was sie sind, denken viele zuerst an ihren Beruf, ihre Nationalität, ihren Familienstand oder ihr Geschlecht, nicht aber an persönliche Merkmale ihres Charakters. Interessant ist auch zu sehen, wie wir diesen Satz zu Ende schreiben:
Ich bin …“
Wie geht dieser Satz bei Ihnen weiter?

Ich bin ...

Nehmen Sie sich etwas mehr Zeit zum Antworten und schreiben Sie jetzt spontan noch weitere vier Sätze auf:

„Ich bin …“

„Ich bin …“

„Ich bin …“

„Ich bin …“

 

Haben Sie spontan überwiegend hervorragende, positive Merkmale notiert? Wenn ja, dann gehören Sie zu der Minderheit der Glücklichen mit einer gesunden Selbstwahrnehmung. Der Mehrzahl fällt jedoch eine freundliche und positive Selbsteinschätzung schwer und sie denken spontan eher selbstkritisch.

Die Fremdeinschätzung durch unsere Freunde ist dagegen meist wohlwollend und sieht das Liebenswerte.

Bitten wir sie, den Satz
„Du bist …“
zu vervollständigen, fallen die Antworten in aller Regel wertschätzend und anerkennend aus.

Ein Experiment

Warum also sich nicht selbst mit den Augen seiner Freunde betrachten? – Machen Sie mit bei diesem Experiment!

Schreiben Sie 5 Sätze auf, wie Ihre Freunde und Freundinnen diesen Satz beenden würden:
„Du bist …“

Denken Sie dabei an verschiedene Menschen, Freunde, die Sie in ganz unterschiedlichen Situationen kennen, z.B. beim Sport, beim Konzert, beim zwanglosen Plaudern, beim Problemlösen, beim Bummeln und so weiter. Welche liebenswerten Verhaltensweisen und Eigenschaften fallen Ihren Freunden an Ihnen auf? Klicken Sie um zu Tweeten

Wir „sind“ nicht einfach irgendwie, sondern wir verhalten uns auf eine bestimmte Art und Weise. Und das ist das, was andere von uns mitkriegen und wahrnehmen. Durch dieses Experiment gelingt es, sich selbst mit etwas mehr Bewusstsein zu betrachten und sich zu fragen: Ist es das, wie ich gesehen werden will? Und wenn ja, dann mache ich doch einfach mehr davon!

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