Wer Affirmationen nutzt, möchte sich selbst etwas Gutes tun.

Es hat sich herumgesprochen, dass positive Selbstgespräche deutlich heilsamere Auswirkungen auf Gemüt, Gesundheit und Entwicklung haben als negative innere Dialoge. Viele Menschen möchten verständlicherweise inneres Gleichgewicht und Wohlbefinden erreichen. Das Anwenden von Affirmationen (eine Methode der Selbstsuggestion) kann hier eine große Hilfe sein und ist einfach zu erlernen. Die einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft zu aufmerksamer Selbstbeobachtung, damit man auch wirklich spüren kann, welche Worte sich genau richtig anfühlen und guttun. Und das kann jeder.

Gefühle

Umgang mit Affirmationen ausprobieren

Der Email-Kurs Experiment mit Affirmationen ist ein möglicher Einstieg für Anfänger. Manchmal bleiben dann trotzdem Fragen offen, weil man noch unsicher ist im Umgang mit Affirmationen. Das ist verständlich. Einige Frage werden häufig gestellt, wie z.B. die folgenden: Wie viele Affirmationen kann ich gleichzeitig nutzen? Wie lange soll ich bei einer Affirmation bleiben? Wie oft kann man wechseln?

Fragen ermöglichen Weiterentwicklung

Eine Teilnehmerin schrieb mir vor kurzem eine Mail und stellte solche Fragen, die auch für andere, die mit ähnlichen Unsicherheiten kämpfen, interessant sein dürften. Sie macht eigentlich alles richtig, denn Sie spürt sehr gut nach und bemerkt, was ihr guttut und was nicht. Doch lesen Sie selbst:

„… Endlich bin ich dazu gekommen, den kleinen Kurs durchzuarbeiten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich Affirmationen schon zwischendurch intuitiv  nutze. Wenn ich nach meiner Ungeduld gehen würde, hätte ich schon ganz viele in meinem Kopf. So hab ich aber erst mal ganz klein … angefangen. „Das Leben ist schön“, diese Affirmation ist mir ins Auge gesprungen und beim Denken daran, kam mir ein Lächeln über die Lippen.

Affirmation, Das Leben ist schön

Eine von 70 Affirmationen aus dem Buch „Ich bin da.“

Ein großes Problem hatte ich heute morgen nach dem Aufwachen, da hat mir die Affirmation gar nichts gebracht. Mir tat noch alles weh, ich konnte sie auch gar nicht fühlen, vielleicht ganz, ganz weit innerlich ein bisschen. Daher werde ich sie morgens dann etwas später einbauen, ich denke das ist okay, oder? … Wie lange sollte man sich an eine Affirmation halten? Wie oft kann man wechseln? Das sind meine heutigen Fragen. …“

Antworten – Anleitung zur eigenen Entscheidung

Mit meiner Antwort möchte ich so viel eigene Entscheidung wie möglich offen halten. Nichts ist für zwei Menschen gleich. Jeder muss für sich herausfinden, was für sie oder ihn am Besten funktioniert und hilft. Das Wichtigste ist zu lernen, dass man seinem eigenen Gefühl vertraut. Wenn sich ein Satz falsch anfühlt oder sich innerlich ein Widerstand regt, dann taugt er nicht zur positiven Unterstützung. Das ist es im Grunde, was man lernen muss. In meiner Antwort melde ich ihr zurück, was sie richtig macht und was sie versuchen kann, um noch sicherer zu werden.

„… Ich freue mich darüber, dass Sie so aufmerksam und bewusst die Worte spüren und auch Veränderungen an sich selbst wahrnehmen. … Schließlich sind wir in einer ständigen Wechselwirkung und können immer auch mitgestalten, was uns umgibt. Affirmationen sind ein Teil dieser Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn ich richtig lese, was Sie schreiben, dann sind es vor allem Affirmationen der Akzeptanz, die Ihnen besonders guttun. …
Affirmationen erlauben mehr Kontrolle über Gedanken. Bewusstes Gestalten ist möglich. Klicken Sie um zu Tweeten
Zu Ihren Fragen bezogen auf den Zeitpunkt: Sie werden es selbst spüren, ob ein Satz sich richtig anfühlt oder ob er noch nicht so ganz passt. Es kann sein, dass sich das im Laufe eines Tages verändert, es kann auch sein, dass sich neue Affirmationen heute gut anfühlen, aber morgen nicht mehr so ganz. Achten Sie darauf, dass Sie sich nur Dinge suggerieren, die sich zutiefst richtig anfühlen und dass es genau das ist, was Sie spüren möchten. – Das heißt, Sie können täglich wechseln, ein wenig ändern oder ganz viel ändern. Und doch macht es viel Sinn, lange bei einer Affirmation zu bleiben, sie immer noch weiter mitzunehmen, wenn sie sich gut anfühlt. Sie können ja durchaus auch mehrere gleichzeitig nutzen. …“

Denken gestalten

Wer Affirmationen nutzt, ist im Kontakt und Dialog mit sich selbst – und macht sich das bewusst. Gleichzeitig, sobald Gedanken bewusst werden, entsteht eine hilfreiche Distanz zwischen dem Gedanken und der Wirkung auf die Person. In diesem Augenblick erhält man Kontrolle über den Gedanken und kann sich entscheiden, etwas anderes zu fühlen, zu denken, zu tun, als dies der automatische Gedanke suggeriert. Man kann aufhören, sich selbst negativ zu beeinflussen und mit einem positiven, annehmenden und verstehenden inneren Dialog beginnen. „Ich weiß, dass ich mich verändern kann“, ist in diesem Zusammenhang eine hilfreiche Affirmation :-).

1 Antwort
  1. Nicky sagt:

    Hallo Konstanze, finde deine Seite sehr ansprechend.
    Nutze die Affirmation seit kurzem selbst und bin sehr überrascht das es mir immer wenn ich mich schlecht fühle doch sehr rasch hilft. Sicherlich wird es noch sehr lange dauern, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. WÜnsche dir weiterhin alles gute und jeden Tag gute Gedanken.
    Lg

    Antworten

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