Was wir glauben, bestimmt unsere Welt.

Ihre Welt formiert sich um Ihr Denken. Gestern habe ich ein neues Video in YouTube veröffentlicht mit dem Titel: Meine Gedanken erschaffen meine Welt. Dass diese Aussage stimmt, können Sie ganz einfach selbst überprüfen.
Probieren Sie dazu das folgende Gedankenexperiment aus.

Wenn Sie zu sich sagen:
„Das kann ich nicht“, dann gibt ihr Unterbewusstsein sofort auf. Es versucht erst gar nicht, die Aufgabe zu bewältigen. Es lehnt sich zurück, denn es erhält klar die Botschaft: Hier gibt es nichts mehr zu tun. Gedanklich – und damit auch in der Realität – sehen und suchen Sie keine Optionen.

Verändern Sie diesen Satz aber, und ändern Sie die Worte in:
„Meine Fähigkeiten reichen noch nicht aus, das zu tun“, dann erhält Ihr Unterbewusstsein mehrere Denk-Aufgaben. Es stellt sich die Fragen, ob es denn Fähigkeiten entwickeln soll und, wenn ja, ob das in Ihrem Interesse ist. Es kann dazu das Innere Team befragen und mit ihm gemeinsam Antworten finden.
Der ganz große Unterschied besteht darin, dass Sie sich gedanklich der Möglichkeit öffnen zu erlernen, was Sie bisher noch nicht perfekt können.

Ein anderes kleines, aber sehr effektives Wort-Experiment:
Immer wenn Sie denken – oder sagen wollen – „Ich kann nicht“, halten Sie einen Moment inne und sagen bzw. denken Sie stattdessen „Ich will nicht“. Lassen Sie sich darauf ein, werden Sie eine Entdeckung machen: Plötzlich fühlt es sich so an, als wären Sie selbst mitverantwortlich – was Ihnen die Chance gibt, etwas zu verändern oder sich bewusst zu entscheiden. Sie können nicht? Nein – Sie wollen nicht und Sie haben auch das Recht, etwas nicht zu wollen. Oder Sie entscheiden sich vielleicht um und sagen: „Ich probiere es, vielleicht kann ich es ja doch.“

Haben Sie Lust auf ein weiteres Wort-Experiment?
In der Alltagssprache verwenden viele Menschen häufig das Wörtchen „man“. Auch damit geben sie Verantwortung ab, in dem sie vermeintlich von anderen sprechen, nicht aber von sich selbst. Machen Sie es zu einem Spiel, das Wort „man“ durch das Wort „ich“ zu ersetzen. Ich verspreche Ihnen, Sie werden einen großen Unterschied in der Wirkung des Satzes bemerken!

Wie ein weiser Mann Ungläubige von der Wirkung einfacher Worte überzeugte.

Eine kleine Geschichte.
„Ein weiser alter Mann wurde gerufen, um einem kranken Kind zu helfen. Er sprach mit ihm einige Worte, dann gab er es den Eltern mit der Bemerkung, dass das Kind nun gesund werden würde, zurück.
Die Eltern konnten dies nicht glauben und verliehen ihrem Unglauben und Unmut reichlich Ausdruck.
Darauf begann der weise Mann die Eltern so lange zu beschimpfen, bis sie ärgerlich wurden.
Dann lächelte der Mann und sprach: „Wenn meine Worte die Kraft haben, euch zu verärgern, warum sollten sie dann nicht auch die Kraft haben, das Kind zu heilen?“
(Quelle unbekannt)

Viel Spaß beim Ausprobieren neuer Worte!

Der Beitrag gefällt Ihnen? Gerne dürfen Sie den Text kopieren und mit Angabe der Quelle (Name, Verlinkung zu diesem Beitrag) in Ihrem Blog veröffentlichen.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.